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Google Auth, Stripe-Subscriptions und ein Shop, der nie funktioniert hat

6 min Lesezeit
Melvin S.

Heute war einer dieser Tage, an denen man einfach extrem viel abarbeitet. Von Google-Authentifizierung über Stripe-Subscriptions bis hin zu einem Liquidation-Heatmap-Skript für einen Bekannten. Hier einmal alles im Überblick.


1) Google-Login für A-TRADER Education

Den Start hat die Google-Authentifizierung für A-TRADER Education gemacht. Das habe ich hauptsächlich mit den Agents in Antigravity umgesetzt. Der Prozess war dabei klar strukturiert: Alles erst lokal aufsetzen, in einer Test-Umgebung verifizieren und dann schauen, ob Registration und Login über Google sauber funktionieren.

Bei Google OAuth ist es so, dass man vor dem Go-Live eine Whitelist anlegen kann, auf der man Testnutzer einträgt. In meinem Fall war das meine eigene E-Mail-Adresse. Damit konnte ich den kompletten Flow einmal durchspielen, bevor irgendjemand anderes davon betroffen wäre.

Google Cloud OAuth-Konfiguration im Teststatus, mit meiner E-Mail auf der Whitelist für die lokale Verifizierung
Google Cloud OAuth-Konfiguration im Teststatus, mit meiner E-Mail auf der Whitelist für die lokale Verifizierung

Hat alles auf Anhieb funktioniert. Registration und Login über Google liefen sauber durch.


2) Stripe-Subscriptions einrichten

Direkt danach ging es an die Stripe-Subscription für die Academy. Auch das lief über Antigravity. Der Agent hat die Stripe-Integration aufgesetzt, die Produkt- und Preis-IDs angelegt und die Umgebungsvariablen korrekt in Vercel hinterlegt.

Antigravity setzt die Stripe-Integration auf und konfiguriert die Umgebungsvariablen für Google Auth und Stripe Prices
Antigravity setzt die Stripe-Integration auf und konfiguriert die Umgebungsvariablen für Google Auth und Stripe Prices

Das Ergebnis: Eine funktionierende Checkout-Seite mit 2 Tagen kostenlosem Test, danach 28,99 Euro pro Monat. Karte, Lastschrift und Link als Zahlungsmethoden.

Die fertige Stripe-Checkout-Seite für die A-TRADER Academy im Testmodus
Die fertige Stripe-Checkout-Seite für die A-TRADER Academy im Testmodus

Antigravity erstellt das Stripe-Produkt und die Preise direkt über den Browser auf dem richtigen Stripe-Account
Antigravity erstellt das Stripe-Produkt und die Preise direkt über den Browser auf dem richtigen Stripe-Account


3) Der Shop, der nie funktioniert hat

Beim Einrichten der Stripe-Integration ist mir etwas aufgefallen, das mich ehrlich gesagt ziemlich geärgert hat: Der Shop auf A-TRADER Capital hat die ganze Zeit über gar nicht funktioniert. Man konnte schlicht nicht bezahlen.

Ich hatte mich schon gewundert, warum nichts reinkam (ok tbh, ne, wirklich gewundert hab ich mich nicht ahahaha). Klar, ein paar Anfragen kamen über private Nachrichten, aber über den Shop selbst kam nie eine einzige Bestellung durch. Und das über drei Wochen hinweg.

Passiert den Besten.


4) Neues Invoice-System

Währenddessen habe ich auch ein komplett neues Invoice-System gebaut, das die bisherige Lösung ersetzt. Sauberer Code, bessere Struktur und vor allem: Es funktioniert tatsächlich.

Antigravity überarbeitet das Invoice-System, inklusive Anpassungen an email.ts und db.ts
Antigravity überarbeitet das Invoice-System, inklusive Anpassungen an email.ts und db.ts


5) Skript für einen Bekannten: Liquidation Heatmap

Zwischendurch hatte mich ein alter Bekannter angeschrieben und gefragt, welche Skripte man für TradingView erstellen kann. In seiner Nachricht kam unter anderem die Frage auf, ob eine Liquidation Heatmap möglich sei.

Kurz darauf hatte ich das Skript fertig und ihm zugeschickt. Dazu habe ich ihm auch den Workflow gezeigt, wie man so etwas selbstständig erstellen und anpassen kann. Wissen teilen kostet nichts und bringt im besten Fall deutlich mehr.

Die fertigen Skript-Dateien auf Google Drive, bereit zur Übergabe an den Bekannten
Die fertigen Skript-Dateien auf Google Drive, bereit zur Übergabe an den Bekannten


6) Code-Cleanup bei A-TRADER Capital

Da ich heute ohnehin viel an der A-TRADER-Capital-Seite gearbeitet habe, habe ich direkt auch noch ein umfangreiches Cleanup durchgeführt. Es waren noch etliche Code-Fragmente und Dateien von einer alten Idee im Projekt, die nicht mehr gebraucht wurden.

Alles rausgeworfen. Legacy-Routen, alte API-Endpunkte, nicht mehr benötigte Komponenten. Das Projekt arbeitet jetzt schneller und ist leistungseffizienter, weil einfach weniger unnötiger Ballast geladen wird.

Antigravity beim Legacy-Code-Cleanup: alte Kurs-Routen, API-Endpunkte und Komponenten werden systematisch entfernt
Antigravity beim Legacy-Code-Cleanup: alte Kurs-Routen, API-Endpunkte und Komponenten werden systematisch entfernt


7) Academy-Videos auf YouTube hochgeladen

Nebenbei sind heute auch wieder einige Academy-Videos auf YouTube hochgeladen worden. Der Content-Workflow, den ich im letzten Beitrag beschrieben habe, läuft mittlerweile sauber durch. Videos werden generiert, geprüft und dann Stück für Stück hochgeladen. Mittlerweile sind es 40 Stück.

YouTube Studio: Die neuesten Academy-Videos aus Woche 7 und 8 des Mindset-Kurses werden hochgeladen und verarbeitet
YouTube Studio: Die neuesten Academy-Videos aus Woche 7 und 8 des Mindset-Kurses werden hochgeladen und verarbeitet


8) Content-Planung für Instagram

Im Hintergrund habe ich mir heute auch Gedanken zu Kurzformat-Videos für Instagram gemacht. Dafür habe ich mir mit Gemini eine Art Rezepte-Liste erstellt: ein strukturierter Content-Pool, den ich über vier bis fünf Wochen testen werde.

Die Idee dahinter: Verschiedene Formate ausprobieren und dann auswerten, auf welche Inhalte die grösste Interaktion kommt. Bildung, Lifestyle, Marktanalysen, Best-of: alles einmal durchspielen und datenbasiert entscheiden, was funktioniert.

Der 4-Wochen Content-Test-Plan, erstellt mit Gemini, mit verschiedenen Formaten und klaren Zielen pro Woche
Der 4-Wochen Content-Test-Plan, erstellt mit Gemini, mit verschiedenen Formaten und klaren Zielen pro Woche

Ein Bekannter, der in dem Bereich etwas mehr Erfahrung hat, wird mich dabei ebenfalls unterstützen. Sobald das Produkt fertig ist und der öffentliche Zugang steht, verschiebt sich mein Fokus stärker auf Networking, Kontakte aufbauen und eine ernsthafte Social-Media-Präsenz.


9) Build Errors beim Deployment

Was natürlich nicht fehlen darf: Build Errors. Beim Deployen der Webseite auf Vercel gab es einige Probleme. Durch das Cleanup waren noch Referenzen auf gelöschte Module vorhanden, die den Build zum Scheitern gebracht haben. Das ist der klassische Nebeneffekt, wenn man Legacy-Code entfernt: Irgendwo importiert noch irgendwas irgendwas, das gar nicht mehr existiert.

Vercel Build Log mit mehreren Fehlern: Module not found nach dem Code-Cleanup
Vercel Build Log mit mehreren Fehlern: Module not found nach dem Code-Cleanup

Am Ende musste ich die betroffenen Routen komplett entfernen, weil sie ohnehin zum alten Kurs-System gehörten und nicht mehr gebraucht wurden. Danach lief der Build sauber durch.


Fazit

Einer dieser Tage, an denen man abends zurückblickt und denkt: Okay, das war tatsächlich produktiv. Google Auth läuft, Stripe-Subscriptions stehen, der kaputte Shop ist gefixt, das Invoice-System ist neu, ein Bekannter hat sein Skript, der alte Code ist raus, neue Academy-Videos sind auf YouTube, der Content-Plan für Instagram steht und die Build Errors sind auch gefixt. Weiter geht's.